Ausflug Nach Südtirol
Olang - Valdaora

hat Hans-Günter Klein auf uns gewartet. Vom Vorstand Reinhold Bilke ein Willkommengruß und endlich sind wir gestartet. Los ging es dann mit Karacho auf die Bundesautobahn, aber immer mit dem Blick zum Tacho. So kommt man schließlich sicher an. Hans-Günter auch ganz sicher fährt, ohne Eile, ohne Hast. Dann um 9:00 Uhr, wie es sich gehört, machen wir die erste Rast. An etwas Bewegung sollte man denken, wenn man so eine Reise macht. Auch an Speisen und Getränken hatte unser Karl Brecht gedacht.

Wir brauchen uns nicht zu sputen, weiter geht es dann, juchheisa. Ganz genau, nach 160 Minuten waren wir in Oberaudorf im Hotel ,,Wilder Kaiser '', wo wir unseren Hunger und Durst stillten, mit bayerischen Schmakerln. ,,Guten Appetit!''

Die Mägen sich dann wieder füllten, wir waren wieder fit. Wir hängen im Bus schwer in den Sitzen und fühlten uns noch pudelwohl. Fröhlich wir über den Brenner flitzen, zum Reiseziel in Südtirol. Dann jedoch, was wir nicht wollten, gab es schließlich einen Stop, als Drahtesel vorüberrollten. Das hälst du nicht im ,,Kopp''.Die Giro-Italia fuhr gerade eine Runde, dann ging alles schnell. Ganz genau nach einer Stunde ging es weiter zum 4 Sterne-Hotel ,,St.Christoph'' in Olang-Valaora/Südtriol, im Herzen der Dolomiten.

Hier fühlen wir uns alle gleich sehr wohl, wie im Paradies, unumstritten. Familie Lanz stand schon bereit und hat uns herzlich empfangen.

Dann sind wir alle hocherfreut auf unsere Zimmer gegangen. Am Abend hat es einen Imbiss und Umtrunk gegeben, zur Begrüßung in diesem familiär geführten Haus. Einfach toll, hier läßt es sich leben, hier hält man es gut aus. Alles vom Feinsten, das kann man wohl sagen, hier findet man, ohne Getue, Freundlichkeit, guten Service, Wohlbehagen, gute Küche, Entspannung und Ruhe. Gemütlich wurde nach dem Abendessen. Der Mond hält seine Wacht. Wir sind noch ein wenig beisammen gesessen, dann sagten wir uns: ,,Gute Nacht!''. ,,Guten Morgen, Sonnenschein!'' Ein schöner Tag steht uns bevor. Gut gefrühstückt, das muß sein, dann fuhr der Bus schon vor. Über den Furkelsattel gings dann mal, oh Täler weit, oh Höhen, in das schöne Gadertal. Man konnte sich gar nicht satt sehen. Arabba hieß der kleine Ort, wo wir Mittagspause machten.

Danach ging es wieder fort, weil wir schon weiter dachten, an den weltbekannten Ort Cortina d'Ampezzo. Doch das Schicksal spielte uns einen Streich. Schon kam für uns das Intermezzo. Ein Sänger wurde kreidebleich. Er hat einen Herzinfarkt erlitten, wir haben uns große Sorgen gemacht. Wir konnten da nur noch beten und bitten. Mit dem Hubschrauber wurde er ins Krankenhaus nach Bruneck gebracht. Was sollte wir da jetzt noch machen? Für uns alle war ein großer Schreck. Vergangen war uns da das Lachen. Weiterfahren hat jetzt keinen Zweck. Unser Entschluß der kam ganz schnell, ohne Wenn und Aber. Wir fuhren zurück in das Hotel. Der Abend kam, wir trafen uns wieder, wir haben beisammen gesessen. Der ,,Alpenflitzer aus Tirol'' sang für uns tolle Lieder, um das Schreckliche etwas zu vergessen. Trübsal blasen wollen wir nicht, das muß auch gar nicht sein. Unseren Freunden und Mitglieder was zu bieten das ist die Pflicht schließlich vom Verein. Wir machten noch das Beste daraus. Die Nacht ist von den Bergen gestiegen. Im Saal gehen langsam die Lichter schon aus. Wir sind froh, wenn in den Betten wir liegen. Am nächsten Morgen zog ein Kaffeeduft durch das Haus. Für uns wurde es Zeit endlich aufzusteh'n. Ein kurzer Blick durch das Fenster hinaus, der Tag wird heute sehr schön. Bozen, der Hauptstadt hier vom Lande, wollen wir einen Besuch abstatten. In dieser Stadt, die sehr bekannt, wir dazu viel Zeit hatten.

Und fröhlich ging es weiter dann, auf unserer Tagestour, in das von Bergen umgebene Meran. Bei einem guten Gläschen Wein ließen wir den Tag ausklingen. Wir fielen glücklich und zufrieden in den Betten hinein. Was wird der nächsten Tag bringen?
Kastelruht ist unser Ziel, dort blieben wir 2 Stunden.

Die ,,Spatzen'', die ja kennen viel, haben wir leider nicht gefunden. Die letzte Fahrt war es zum Hotel. Die Märchenwelt aus Stein hat uns so fasziniert. Die Tage vergingen für uns viel zu schnell.

Wir waren auch sichtlich gerührt. Herr Lanz, der liebenswerte Mann, der nette Chef vom Haus, überraschte uns und führte dann uns zu der alte Mühle raus. Er weihte uns über vieles ein, auch über die Geschichte von Tirol. Dann kredenzte er uns Brot, Schinken, Käse und Wein. Es war sehr interessant. "Sehr zum Wohl!" Leider schon morgen müssen wir wieder Abschied nehmen. Wie gerne blieben wir noch hier, in dem schönen, bequemen, wundervollen, tollen Haus. Es war so

wunderschön. Bald klingt der letzte Abend aus.,,Lebe wohl, Auf Wiedersehn !'' Sonntag ist's, heute geht es zurück, über Berg und Tal. Wir nahmen zu uns das Frühstück zum allerletzten Mal. Auch der Himmel hat geweint, nach dem Brennerpaß. So war das aber nicht gemeint, so macht das keinen Spaß. Wir lassen uns durch das Wetter auch nicht verdrießen, das wäre ja gelacht. Die Kaffeepause lassen wir um nicht vermiesen, die wird im Bus dann gemacht. Den Spender von Kaffee und Kuchen, ein guter Freund, ein Neuer, brauchten wir nicht lange zu suchen, er saß im Bus... hinter dem Steuer. Danke dafür, Du bist einfach toll lieber Hans-Günter, immer zur Stelle. Deine Fahrkünste, der Wahnsinn, wundervoll. Und für alle Fälle, wenn wir wieder mal verreisen, kommen wir auf Dich zurück. Dann kannst Du Deine Fahrkünste uns wieder beweisen. ,,Allzeit und Gute Fahrt und recht viel Glück!'' In Steinfurt gab es die letzte Rast in der Jupiterbrauerei. Geplatzt vom Essen sind einige fast. Dann ging es eins...zwei...drei. In den Bus, schnell nach Haus. Schon bald wir auch da sind. Wir steigen aus dem Bus hinaus und schnuppern endlich wieder ,, Kerchemer Wind!''